Effekte im Tonstudio

Im Tonstudio wird das Audiosignal oftmals durch viele Effektgeräte bearbeitet. Aus dem Studioalltag sind Effektgeräte längst nicht mehr wegzudenken. Es gibt verschiedene Arten von Effektgeräten: Die pegelorientierten Effektgeräte, die verzerrenden Effektgeräte, die spektral modifizierenden Effektgeräte, die zeitorientierten Effektgeräte und die verzögerungsorientierten Effektgeräte. Im Folgenden möchten wir die wesentlichen Unterschiede der verschiedenen Arten von Effektgeräten kurz darstellen.

Die pegerlorientierten Effektgeräte nutzen den Pegel als Steuersignal. Effektgeräte sind in der Regel Dynamikprozessoren, d.h. sie beeinflussen die Lautstärke des Signals. Die bekanntesten pegelorientierten Effektgeräte sind der Kompressor, der Limiter und das Noise Gate.

Die verzerrenden Effektgeräte verändern das Signal im Allgemeinen durch das Hinzufügen von Obertönen. Manche verzerrenden Effektgeräte übersteuern das Signal gezielt und erzeugen dadurch einen schrillen Klang. Bekannte Beispiele sind Distorsion, Fuzz und Overdrive. Zu den Effektgeräten, die das Signal versteuerungsfrei aufwerten, zählen der Rectifier, Enhancer und Exciter.

Die spektral modifizierenden Effektgeräte nehmen Veränderungen im Frequenzbereich des Signals vor. Vertreter dieser Geräte sind der Equalizer oder der Wah Wah.

Die zeitorientierten Effektgeräte sampeln das Eingangssignal zur Laufzeit und geben Zeitsegmente (in veränderter Form) wieder. Bei der Wiedergabe werden die Zeitsegmente ineinander übergeblendet. Typische zeitorientierte Effektgeräte sind der Time Shifter und das Tremolo.

Bei den verzögerungsorientierten Effektgeräten wird das Originalsignal mit einem verzögerten Double des Originalsignals gemischt. Zu diesen gehören Reverb, Delay, Echo, Chorus, Flanger und Phaser.

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